Butter macht das Leben lecker

ButterrezepteWissensertes über ButterVielfalt bei Butter
Butter ist nicht gleich Butter.
Butter bietet Abwechslung. Sie können zwischen drei Grundsorten wählen, die sich geschmacklich voneinander unterscheiden: Süßrahmbutter, Sauerrahmbutter und mildgesäuerte Butter. Die mildgesäuerte ist übrigens die meistgekaufte Sorte in Deutschland. Die beiden anderen werden mehr regional bevorzugt: die Sauerrahmbutter im Norden, die Süßrahmbutter im Süden Deutschlands.

Hier fängt die Geschmackvielfalt aber erst an. Denn die drei Buttersorten bilden die Grundlage für viele köstliche Variationen, die unterschiedliche Speisen jeweils ganz besonders verfeinern.

Doch wie entstehen die unterschiedlichen Buttersorten? Der Anfang ist bei allen Sorten gleich: Zuerst wird das Milchfett, auch Rahm oder Sahne genannt, durch eine Zentrifuge von der Magermilch getrennt. Anschließend wird der Rahm durch die Erhitzung auf 85 °C pasteurisiert, um unerwünschte, schädliche Mikroorganismen zu entfernen. Danach muss der Rahm reifen – und die Art und Weise der Reifung bestimmen Buttersorte und Geschmack.

Die Süßrahmbutter reift ohne Zusatz von Milchsäurebakterienkulturen. Sauerrahmbutter werden vor der Reifung welche zugeführt. Die mildgesäuerte Butter bekommt nach der Reifezeit Milchsäurebakterienkulturen oder Milchsäure zugesetzt, indem diese eingeknetet werden.
Geschmack
Buttervielfalt