Butter macht das Leben lecker

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Butter - Schritt für Schritt zum Geschmack.
Auch wenn die Herstellung von Butter mehrere tausend Jahre alt ist – die Produktionsschritte sind noch heute die gleichen. Natürlich ist die Erzeugung von Butter moderner, schneller und vor allem hygienischer geworden, doch das Prinzip – die so genannte zentrifugale Butterherstellung – ist das gleiche geblieben.

So entsteht Butter heute:
Zu Beginn des Herstellungsprozesses wird die Rohmilch auf Reinheit kontrolliert und in den Separator geleitet. Dieser Separator (Zentrifuge) trennt das Milchfett (Rahm) von der Milch. Es enthält meist 38 bis 42 Prozent Fett, übrig bleibt Magermilch. Der nun gewonnene Rahm wird erhitzt (pasteurisiert) und auf 90 bis 105 Grad Celsius erhitzt. Direkt im Anschluss wird seine Kühlung vorgenommen, um die Reifungstemperatur von 13–16 Grad Celsius zu erreichen.

Nun kommt es darauf an, welche Buttersorte hergestellt werden soll. Je nach Sorte reift der Rahm unterschiedlich vor. Sieben bis zehn Stunden beträgt die Reifezeit der Sauerrahmbutter, der noch vor der Reifung Milchsäurebakterienkulturen zugesetzt werden. Die mildgesäuerte Butter kommt erst zur Reifung und wird dann mit Milchsäurebakterienkulturen oder Milchsäure versetzt. Um Süßrahmbutter herzustellen, wird der Rahm bei zehn Grad bis zu 15 Stunden gereift, danach abgekühlt und sozusagen pur in den Butterfertiger gegeben.

Als letzter Schritt erfolgt bei allen drei Buttersorten die so genannte Verbutterung. Der Rahm wird in einem rotierenden Zylinder (Butterfertiger) geschlagen, um die Butterkörner von der Buttermilch zu trennen. Nun werden die Butterkörner so lange geknetet, bis auch der letzte Rest der Buttermilch abgeschieden ist. Die übrig gebliebene geschmeidige, aromatische Buttermasse wird geformt und abgepackt.

Übrigens: 25 Liter frische Milch bzw. 2,5 Liter Rahm sind nötig, um ein Kilogramm Butter herzustellen. Deutsche Butter enthält mindestens 82 Prozent Milchfett und höchstens 16 Prozent Wasser.
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